Blieskastel unterhält Städtepartnerschaften mit der französischen Gemeinde Le Creusot im Burgund (seit 1989) und mit der italienischen Gemeinde Castellabate in Italien (seit 2008).

Le Creusot:

Nach ersten Kontakten im Winter 1987 wurde die Städtepartnerschaft offiziell am 1. April 1989 in Le Creusot bzw. am 20. Mai 1989 in Blieskastel besiegelt. Dem gemeinsamen Ziel beider Städte, die Beziehungen weit über den Rahmen offizieller Begegnungen hinaus auf breite Bevölkerungsteile beider Städte auszudehnen, ist man seitdem ein gutes Stück nähergekommen. Neben den regelmäßigen Austauschen der Schüler und Jugendlichen, gibt es Kontakte und Begegnungen der unterschiedlichsten Vereine; der Bogen spannt sich hier von Sportvereinen über Musikvereine, politischen Parteien, Künstlern bis hin zu Pfarrverbänden. Herauszuheben ist zudem die Freundschaft der Feuerwehr Blieskastel-Mitte mit den Pompiers aus Le Creusot. Beide Wehren treffen sich regelmäßig zu gemeinsamen Veranstaltungen. Seit mehreren Jahren werden außerdem Bürgerfahrten in die Partnerstadt angeboten, bei der die Bürger Blieskastels die Möglichkeit haben Le Creusot und Umgebung näher kennen zu lernen. Im Saarland haben gerade Städtepartnerschaften die Basis für die deutsch- französische Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg gelegt.

DAS CHATEAU DE LA VERRERIE: Die ehemalige "Cristallerie" der Königin Marie-Antoinette (1787-1792), danach "Manufacture des Cristaux du Creusot" (1792-1832) und schließlich Wohnsitz der Familie Schneider, Hüttenwerksbesitzer von 1837 bis 1969.

Das wunderschöne KLEINE THEATER (Nachbildung des Petit Trianon in Versailles) wurde in einem der ehemaligen Schmelzöfen der Glashütte eingerichtet.

Das MUSEE DE L´HOMME ET DE L´INDUSTRIE ist ein Ökomuseum der Gemeinde Le Creusot/Montceau und Zentrum für kulturelle Begegnungen. Die Geschichte einer Region, deren Industrie fortan zu dem kulturellen Erbe des Landes gehört. Eine Sehenswürdigkeit: das machan. Modell der Hütten und Werkstätten von Le Creusot.

Im SALLE DU JEU DE PAUME befindet sich das CENTRE DES TECHNIQUES, in dem u.a. die Arbeiten der Schneiderwerke ausgestellt sind, wie z.B. der Prototyp des Dammpfhammers, aber auch die Modelle der Dampflokomotiven.

Der PARC DE LA VERRERIE bietet 28 Hektar Grünanlagen mit seltenen Pflanzen mitten in der Stadt, ein Paradies für Kinder (Spielgeräte und Tiergehege), Sportler (Jogging, Schwimmbad) und alle Naturfreunde.

Ein riesiger Hammer, der MARTEAU-PILON, Symbol der mächtigen Hüttenwerke, erhebt sich am Südeingang der Stadt.

Die TERRASSES DE LA PLAINE DES RIAUX, direkt unter dem Château de la Verrerie. Ist ein vortreffliches Beispiel für die Umgestaltung eines ehemaligen Industriegeländes mit seinen Hochöfen.

Der PETIT TRAIN DES COMBES, eine einstündige Rundfahrt mit dem Bähnchen, die Sie sich auf jeden Fall vornehmen sollten.

Webseite von Le Creusot


Castellabate:

Seit 9. Mai 2008 pflegt Blieskastel offiziell mit der italienischen Stadt Castellabate eine Städtepartnerschaft. Im Beisein einer Delegation aus Blieskastel unterschrieben Bürgermeister Costabile Maurano aus Castellabate und Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener die Partnerschaftsurkunde in der Villa Matarazzo im italienischen Castellabate. Santa Maria di Castellabate ist einer der malerischsten Küstenorte des Cilento, seine kilometerlangen samtigen Sandstrände liegen dem einzigen Unterwassernaturschutzpark Süditaliens vor. Viele seiner Einwohner leben heute noch vom Fischfang. 280m hoch über der Küste thront auf einem Hügel der mittelalterliche Ort CASTELLABATE, der gemeinsam mit den Ortsteilen Santa Maria, San Marco und Lago die aus insgesamt 7000 Einwohnern bestehende Gemeinde bildet. Von hier oben reicht bei klarem Wetter der Blick weit über das Meer bis zur Amalfiküste und nach Capri ... Castellabate ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das cilentanische Hinterland, nach Paestum, Velia, Neapel, Pompei, Ercolano und vielen anderen. Von Blieskastel aus nach Castellabate sind es etwa 1.400 km Fahrstrecke.